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WANDERREISE AUF MALLORCA

  • Claudia Ewen
  • 2. März
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 6 Tagen

Mallorcas Highlights der Tramuntana (organisiert von ASI-Reisen)

Eigentlich hatte ich diese Reise schon für 2025 geplant, aber dieses Jahr hat es endlich geklappt: Eine Wanderreise nach Mallorca vom 14.2. bis zum 21.2.2026.

Da wir im heimischen Luxemburg im feuchten, ungemütlichen Dauergrau festsitzen und sich für Mallorca genau für die geplante Woche schon seit langem die Sonne mit deutlich angenehmeren Temperaturen angekündigt hat, ist die Vorfreude dementsprechend groß.

Für mich bedeutet diese Reise auch: persönlicher Fitnesscheck, neues Land entdecken, neue Art des Reisens und Entdeckens auszuprobieren. Kurz vor Abflug macht mir mein Knie Sorgen, aber gut versorgt mit Ibu, Kniebandage, Wanderstöcken etc. kann ich nahezu problemlos alles mit erwandern.

Meine Freundin und ich starten am 14.2.2026 um 6.30 Uhr nach einer kurzen Nacht ziemlich unausgeschlafen vom Flughafen in Luxemburg. Nach der Landung um 9 Uhr in Palma werden wir zur dritt (in Palma haben wir eine weitere Luxemburgerin kennengelernt) zu unserem sehr schönen, wenn auch etwas hellhörigen "Hotel Es Port" nach Port Soller gebracht. Wir drei verbringen den Tag gemütlich im Ort und lassen uns draußen auf einer Terrasse den ersten Wein schmecken. An ein Draußensein ist zu Hause noch lange nicht zu denken, also beginnt das Wohlfühlen schon am ersten Tag auf der Insel. Ich gehe später bis zum Aussichtspunkt, wo das Meer an die Felsen brandet, alles bei bestem Wetter. Abends essen wir im Hotel.



1) Ins Tal der Zitronen und Orangen (11,8 km - Aufstieg: 310 m, Abstieg: 290 m)



Am nächsten Morgen trifft sich die Gruppe um 9 Uhr vor dem Hotel, nun lernen wir uns alle zum ersten Mal kennen – wir sind insgesamt 12 Personen. Mit unserem sehr sympathischen Guide Fernando wandern wir am ersten Tag vom Hotel aus nach Fornalutx. Ein herrlicher Weg durch Zitronen- und Orangenplantagen, Pinien- und Steineichenwälder. Ein Fest für Augen und Nase.



Mittags erreichen wir unser Restaurant in Fornalutx und haben ordentlich Appetit, frische Luft, wandern und Sonne machen hungrig. Hier ein paar Eindrücke von Fornalutx:



Da Fernando meint, mit 8 km (wie ursprünglich geplant) sei die Tour zu kurz, hängen wir noch 3 km dran und wandern bis zum Zentrum von Soller. Von dort fahren wir mit der historischen Siemens-Tram zurück nach Port Soller.



2) Raue Küstenblicke und das charmante Deia (11,7 km – Aufstieg: 410 m, Abstieg: 270 m)



Heute wandern wir auf einem alten Küstenweg von Port Soller bis nach Deia. Um 14 Uhr erreichen wir nach einer schönen Tour unser Restaurant in Deia. Natürlich können wir wieder draußen auf der Terrasse essen. Nach einer - wie immer sehr leckeren landtypischen Mahlzeit fahren wir körperlich und mental gut gesättigt mit dem Privatbus zurück zum Hotel, wo wir gegen 17 Uhr eintreffen. Abends kehren wir, wenn auch ohne großen Hunger, gerne wieder in ein gemütliches Restaurant ein.



3) Panoramawanderung an der Nordküste (10,5 km – Aufstieg: 250 m, Abstieg: 660 m)



Unsere Tour heute beginnt beim Mirador de ses Barques, von dort haben wir eine tolle Sicht auf Port Soller. Dann führt der Weg durch uralte Olivenhaine – die Olivenbäume sind wirklich sehr beeindruckend und oft mehrere 100 Jahre alt – und über den Coll de Binimar bis zur Cala Tuent. Eine anstrengende, aber wunderschöne Strecke. Dort erreichen wir das Restaurant in der Cala Tuent, mit herrlichem Meerblick. Immer wieder empfinden wir es als großes Glück, uns im Freien aufhalten zu können. Unser Menü: Brot, Oliven, Aioli, Eintopf, gefüllte Auberginen, Creme, Kuchen. Anstatt mit dem Schiff (wie geplant) fahren wir mit dem Bus über die spektakuläre Straße von Sa Calobra. Die wäre ich auch mal gern mit dem Auto abgefahren.

Zwischendurch auch mal einen großen Dank an Fernando. Er hat uns wirklich wunderbar und mit viel Kompetenz auf diesen schönen Wegen geführt. Alles war "tiptop" (O-Ton Fernando) und für "Blumen gießen" (Pipipause) war immer gesorgt. Danke auch Fernando, dass ich ab und zu mal ein Selfie durch deine Brille machen durfte :-).


Kurz vor der interessanten Hotelführung unseres Hotels um 17 Uhr sind wir wieder zurück.



4) Die Schlucht der Pilger (11 km – Aufstieg: 120 m, Abstieg: 810 m)



Wir starten am Cuber-Stausee, den wir mit dem Bus erreichen, direkt unterhalb des höchsten Gipfels der Insel, dem Puig Major. Von hier aus beginnt unsere Panoramatour zum Coll de l‘ Ofre. Für mich optisch die schönste Tour, ich kann mich kaum sattsehen an den Felsformationen und an der Landschaft. Den Abstieg, immerhin 810 Höhenmeter, empfinde ich zwar als ein wenig anstrengend, aber ist war jede Mühe wert

In Can Det bei Biniaraix besuchen wir eine Olivenmühle und erfahren Interessantes über die Herstellung von Olivenöl. Anschließend werden wir mit einem „einfachen“ Essen und megaleckerem Mandelkuchen bewirtet, ebenso natürlich mit Wein – und Cognac.

Eigentlich - und nach den Anstrengungen erstaunlicherweise - sind wir abends kaum hungrig. Trotzdem zieht es uns doch wieder in ein nettes kleines Restaurant.



Historische Pfade über Valldemossa

Diese Wanderung machen wir nicht mit, weil vor allem der Abstieg im Geröll ziemlich anstrengend sein soll. Vielleicht haben wir was verpasst, aber das wissen wir nicht. Wir, Christina und ich, fahren mit dem Taxi nach Valldemossa, entdecken gemütlich das schöne Dorf und treffen uns Mittags gegen 14 Uhr mit der Gruppe im Restaurant. Wieder gibt es ein leckeres und sehr reichliches Menu (Ofenkartoffeln, zartes Hühnchen, Fisch, Palatschinken).

Abends haben wir nichts gegessen, wir waren einfach „gesättigt“ und haben uns nur in der gemütlichen Hotelbar aufgehalten. Genau richtig so.



 Der nächste und leider letzte Tag steht zur freien Verfügung. Einige fahren nach Palma, Christina und ich entscheiden, in Soller zu bleiben.

Wir gehen erst mal zum Leuchtturm in Soller und setzen uns eine Zeitlang in die Sonne. Dann beschließen wir, uns mit einem Eis an der Uferpromenade zu stärken und noch einmal unsere erste Wanderung teilweise abzugehen. Ein letztes Mal genießen wir Sonne, bestes Wetter und die Fülle von Zitronen- und Orangenbäumen.



Am nächsten Morgen werden wir um 6 Uhr abgeholt und zum Flughafen gebracht und landen bei gewohnt nassgrauem Wetter wieder in Luxemburg.

Fazit der Reise: Es hätte nicht besser sein können. Gerne wieder und vielleicht auf ein nächstes Mal. Mallorca im Februar ist ganz sicher eine Reise wert.

 
 
 

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